EDUCULT bietet am 28./29. Februar 2020 einen zweitägigen kostenlosen Weiterbildungskurs für Projektmanager*innen /-mitarbeiter*innen und Leitungspersonen von zivilgesellschaftlichen Organisationen an, die im Bereich des Lebenslangen Lernens tätig sind und an internationalen Kooperationen interessiert sind. Mit diesem Kurs möchte EDUCULT den Teilnehmer*innen vermitteln, wie internationale Kooperationen erfolgreich umgesetzt werden können.

Der Kurs findet im Rahmen des internationalen Entwicklungsprojekts „First-time international project realisers support network“ statt, das von fünf Organisationen der Zivilgesellschaft aus fünf europäischen Ländern durchgeführt wird (Polen, Italien, Ungarn, Dänemark und Österreich). Das Hauptziel des Projekts ist es, die internationale partnerschaftliche Zusammenarbeit und Vernetzung zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die Erwachsenenbildung unterstützen bzw. anbieten, zu stärken und ihnen so zu mehr Innovationskraft zu verhelfen.

Zielgruppe dieses Kurses sind Projektmanager*innen/ -mitarbeiter*innen mit organisatorischer Funktion und Leitungspersonen des zivilgesellschaftlichen Erwachsenenbildungssektors mit wenig bis keine Erfahrung im internationalen Projektmanagement, die eine internationale Zusammenarbeit anstreben, insbesondere aus

  • Vereinen,
  • Stiftungen,
  • Volkshochschulen,
  • Sozialgenossenschaften und
  • Sozialunternehmen.

Die Lehrinhalte umfassen u.a.:

  • Vorstellung von „First-time international project realisers support network“
  • Einführung in internationales Projektmanagement
  • Überblick über die EU-Förderprogramme
  • Einführung in Mobilitätsprojekte
  • Erfolgsindikatoren eines internationalen Projekts
  • Kompetenzen und Herausforderungen für internationale Projektmanager*innen
  • Internationaler Netzwerkaufbau
  • Antragstellung und Projektdesign mit Projektpartner*innen
  • Risiko- und Konfliktmanagement in der interkulturellen Zusammenarbeit
  • Evaluation und Monitoring von internationalen Projekten

Nach einem Kennenlernen der Teilnehmer*innen und der Organisator*innen wird der Kurs in Präsentationen von Lektor*innen, interaktive Workshops und Kurzpräsentationen mit den Teilnehmer*innen aufgeteilt sein. Basierend auf zwei Studien zu „Erfolgen und Herausforderungen“ und „Schlüsselkompetenzen und Unterstützungsbedarfe“ in internationalen Projekten soll ein Erfahrungs- und Informationsaustausch stattfinden und wichtige Kompetenzen für internationale Projektmanager*innen/ -mitarbeiter*innen mit organisatorischer Funktion und Leitungspersonen des zivilgesellschaftlichen Erwachsenenbildungssektors vermittelt werden.

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Es ist uns eine Freude, alle an internationaler Zusammenarbeit und lebenslangem Lernen Interessierten zur internationalen Konferenz einzuladen, auf der die wichtigsten Ergebnisse des Projekts „First-time international projects realisers support network“ vorgestellt werden.

 

Die Konferenz findet vom 21. bis 22. September 2020 im Gästehaus der Abtei von Tyniec (nähe Krakau) statt. Die Konferenz beginnt am 21. September um 13.00 Uhr und endet am 22. September um 15.00 Uhr.

Ziel der Konferenz ist es, die zweijährige Zusammenarbeit von fünf zivilgesellschaftlichen Organisationen aus fünf europäischen Ländern zu intensivieren: Polen, Italien, Ungarn, Österreich und Dänemark.

 

Während der Konferenz werden die folgenden Hauptergebnisse des Projekts vorgestellt und diskutiert:

- Der Bericht der Multilateralen Umfrage über bewährte Praktiken und Erfolgsgeschichten bei der Unterstützung von internationalen Projektmanager*innen in zivilgesellschaftlichen Organisationen im Bereich der Erwachsenenbildung.

- Der Multilaterale Forschungsbericht über Schlüsselkompetenzen von internationalen Projektmanager*innen in der Zivilgesellschaft der Erwachsenenbildung.

- Das 'SUPPORT PORTAL' für erstmalige Projektmanger*inenn von internationalen Projekten.

- Das Mentoring und E-Mentoring System für die erstmaligen internationalen Projektrealisatoren.

- Die Lehrpläne der Ausbildungskurse und offene Bildungsressourcen für erstmalig internationale Projektmanager*innen.

 

Nicht zuletzt wird während der Konferenz auch ein Netzwerk von Organisationen der Zivilgesellschaft, die den Erwachsenenbildungssektor vertreten - das FIRST Network - vorgestellt. Ziel des FIRST-Netzwerks wird es sein, zur Stärkung der Kompetenzen dieser Organisationen beizutragen, international zu arbeiten, die Innovationsfähigkeit und die Fähigkeit zur Anpassung an Veränderungen in der modernen Welt zu verbessern.

 

Das Konferenzprogramm

 

Um sich für die Konferenz anzumelden, füllen Sie bitte das hier verfügbare Formular aus: Zur Konferenz anmelden!

Anmeldungen zur Konferenz werden bis zum 15. September, 23:59 Uhr MEZ, entgegengenommen.

Wenn Sie an der Konferenz teilnehmen möchten, aber nicht in Krakau dabei sein können, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich online aktiv an der Konferenz zu beteiligen.

Um sich online zur Konferenz anzumelden, füllen Sie bitte das hier verfügbare Formular aus: Registrieren Sie sich für die Online-Teilnahme!

 

** Falls sich die durch Covid-19 verursachte Epidemiesituation in Europa verschlechtert, wird die Konferenz online stattfinden!

 

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Zehn Vertreter*innen von Organisationen aus fünf Partnerländern wurden eingeladen, an der Erprobung des Mentoring-Prozesses teilzunehmen, der die erstmaligen internationalen Projektmanager*innen bei der Planung und Entwicklung ihrer ersten internationalen Projekte unterstützen soll.

Die Mentoring-Pilotprojekte wurden zwischen Oktober 2019 und Mai 2020 in allen fünf Partnerländern durchgeführt: Polen, Italien, Dänemark, Österreich und Ungarn.

Gegenwärtig arbeitet die Partnerschaft an dem Bericht, in dem die Erfahrungen mit der Planung, Gestaltung und Realisierung der Mentoring Programme dargestellt werden. Die Erfahrungen und Richtlinien werden für diejenigen, die Mentoring Systeme in ihren Organisationen implementieren möchten, in dem Bericht „Richtlinien und Szenarien für die Implementierung von Mentoring- und E-Mentoring Systemen zur Unterstützung der Initiierung und Entwicklung internationaler Zusammenarbeit in Organisationen des dritten Sektors der Erwachsenenbildung“ beschrieben.

Das allgemeine Ziel dieses Berichts ist es, einsatzbereite Mentoring Programme sowohl für die Leiter*innen von Erwachsenenbildungsorganisationen als auch für erstmalige internationale Projektleiter*innen bereitzustellen.

Die Richtlinien und Mentoring-Szenarien werden auf Englisch und in 5 Landessprachen der Partnerschaft verfügbar sein: Polnisch, Italienisch, Deutsch, Dänisch und Ungarisch.

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Die Partnerschaft beschloss aufgrund der COVID-19 Situation, sich der Herausforderung zu stellen, die europäischen Pilotkurse (die in Budapest, Ungarn, an zwischen März und April 2020 stattfinden sollten) - in einem Online-Format zu organisieren.

Die europäischen Pilotkurse "How to plan, develop and realise international projects" fanden vom 22. bis 30. Juni 2020 statt.

 

Die Kurse wurden in drei unabhängige sowie die Eröffnungs- und Evaluationsveranstaltungen unterteilt:

1) Eröffnungssitzung: Montag, 22. Juni, 15.30 - 17.00

2) Kurs 1: Planung und Entwurf des Projekts: 23. - 24. Juni (Dienstag - Mittwoch).

3) Kurs 2: Koordination und Durchführung des Projekts: 25. - 26. Juni (Donnerstag - Freitag).

4) Kurs 3: Monitoring und Evaluierung des Projekts: 29. Juni (Montag)

5) Zusammenfassung/Evaluierung: Dienstag, 30. Juni, 15.30 - 17.00 Uhr.

 

Wir empfahlen den Teilnehmer*innen, an allen drei Hauptkursen teilzunehmen. Es gab auch die Möglichkeit, an 1 oder 2 ausgewählten Kurssitzungen teilzunehmen. Jede Kurssitzung umfasste die Vormittags- und Nachmittagssitzung. Am Vormittag gab es Online-Vorlesungen, gefolgt von den Fragen & Antworten-Sitzungen. Die Trainer*innen gaben den Teilnehmer*innen Workshop-Aufgaben zur Bearbeitung. An den Nachmittagen standen die Trainer*innen für jegliche Unterstützung zur Verfügung: Beantwortung zusätzlicher Fragen/Beratung/Beratung/Beratung/Unterstützung bei der Durchführung der Kursaufgabe. Für die Durchführung der Kursaufgaben konnten die Teilnehmenden individuell arbeiten, es wurde aber auch die Möglichkeit angeboten, in einem internationalen Team zu arbeiten - um einen Eindruck davon zu bekommen, wie die internationale Zusammenarbeit in der Praxis aussehen kann.

 

Der Teilnehmer*innen der europäischen Kurse waren:

Gruppe A: Mitglieder der Leitungsorgane zivilgesellschaftlicher Organisationen, die im Bereich des lebenslangen Lernens tätig und an der Initiierung internationaler Zusammenarbeit interessiert sind,

Gruppe B: Personen, die als internationale Projektmanager*innen für zivilgesellschaftliche Organisationen im Bereich des lebenslangen Lernens arbeiten möchten,

eingeladen von den fünf Partnerorganisationen aus Polen, Italien, Österreich, Dänemark und Ungarn.

Die Kurse sind denjenigen gewidmet, die zum ersten Mal internationale Projekte realisieren (Anfänger*innen auf diesem Gebiet).

Der Kurs wurde auf Englisch gehalten.

 

"How to plan, develop and realise international projects" ist ein geschlossener Trainingskurs - d.h. um teilzunehmen, mussten Sie von einer der fünf Organisationen, die das Projekt realisieren, eingeladen werden.

Nützliche Informationen:

  1. Info package - practical information package concerning the organisation and course of the training courses.
    Die Trainingsprogramme:
  2. Group A: "How to plan, develop and realise international projects. The management body member perspective".
  3. Group B: "How to plan, develop and realise international projects. The international project manager perspective".
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Ziel der nationalen Pilotausbildungskurse war es, Kursprogramme für die beiden jeweiligen Gruppen zu entwickeln und zu testen:
 

1. Die erstmaligen internationalen Projektleiter, die in Organisationen des 3. Sektors der Erwachsenenbildung tätig sind,

2. Die Führungskräfte/Mitglieder der Leitungsorgane von Erwachsenenbildungsorganisationen, die eine internationale Zusammenarbeit realisieren wollen.

 

Die Pilot-Ausbildungskurse wurden für die beiden oben genannten Gruppen in allen fünf Partnerländern durchgeführt:

- Die Ausbildungskurse in Italien fanden zwischen dem 5. und 17. Dezember 2019 in Ancona statt. Die Kurse wurden von der Cooperativa Sociale COOSS MARCHE ONLUS scpa, Italien, organisiert.

- Die Ausbildungskurse in Ungarn fanden am 17. Januar 2020 und am 31. Januar 2020 in Erdőkertes statt. Die Kurse wurden von der Folk High School Association Surrounding Budapest, Ungarn, organisiert.

- Die Ausbildungskurse in Polen fanden vom 7. bis 8. Februar 2020 in Krakau statt. Die Kurse wurden von Foundation of Alternative Educational Initiatives, Polen, organisiert.

- Die Ausbildungskurse in Österreich fanden vom 28. bis 29. Februar 2020 in Wien statt. Die Kurse wurden von EDUCULT - Denken und Handeln in Kultur und Bildung - , Österreich, organisiert.

- Die Ausbildungskurse in Dänemark fanden vom 29. Februar bis 1. März in Kopenhagen statt. Die Kurse wurden von Interfolk, Institut for Civilsamfund, Dänemark, organisiert.

 

Gegenwärtig arbeitet die Partnerschaft an dem National Courses Curricula Compendium - einem Handbuch, das den Vorbereitungsprozess der Kurse, die Kursprogramme, Herausforderungen und Lösungen sowie die daraus gezogenen Lehren beschreiben wird. Das Handbuch soll für alle nützlich sein, die an der Planung und Gestaltung von Ausbildungskursen interessiert sind, die sich an die erstmaligen Durchführer*innen internationaler Projekte interessieren. Das Handbuch wird im September 2020 fertiggestellt - und auf dieser Webseite präsentiert - werden.

 

Die Curricula werden auf Englisch und in 5 Landessprachen der Partnerschaft verfügbar sein: Polnisch, Italienisch, Deutsch, Dänisch und Ungarisch.

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Donnerstag, 12 Dezember 2019 16:53

EPALE-Plattform

EPALE ist eine europäische, mehrsprachige, offene Community für Fachkräfte aus dem Bereich der Erwachsenenbildung, darunter Lehrkräfte und Ausbilder/innen, anleitendes und unterstützendes Personal, Forscher/innen und Wissenschaftler/innen sowie Politiker/innen. Diese Plattform bietet Fördermöglichkeiten von Lernmöglichkeiten für alle Erwachsenen an.

 
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Der Europäische Verband für Erwachsenenbildung (EAEA) veröffentlichte seine sechste Sammlung von Länderberichten - eine zivilgesellschaftliche Sicht der Erwachsenenbildung in Europa. Diese Berichte basieren auf Umfragen, die in 30 verschiedenen europäischen Ländern durchgeführt wurden. Die Berichte sammeln die jüngsten Entwicklungen und Herausforderungen im Erwachsenenbildungssektor und die gegenwärtige politische Situation des jeweiligen Landes, das derzeit internationale Politik und Initiativen im Bereich der Erwachsenenbildung betreibt. Die Publikation finden Sie HIER.

 

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Dienstag, 10 Dezember 2019 11:54

INTERREG Programm

INTERREG ist das EU-Programm für grenzüberschreitende Kooperation, das unter anderem die Zusammenarbeit zwischen Österreich, Italien, Ungarn und der Slowakei unterstützt. Darunter sind drei Arten der Zusammenarbeit zu verstehen:

  • grenzüberschreitend (INTERREG A)
  • transnational (INTERREG B)
  • interregional (INTERREG C).
Dienstag, 10 Dezember 2019 11:46

Europäischer Sozialfonds (ESF)

Der Europäische Sozialfonds (ESF) ist das wichtigste Finanzinstrument der Europäischen Union (EU) für Sozialpolitik und Investitionen in Menschen.

Der ESF fördert Maßnahmen

  • zur Vermeidung und Bekämpfung von Arbeitslosigkeit
  • zur Erweiterung des Ausbildungsangebots
  • und für eine verbesserte Funktionsweise des Arbeitsmarktes.

Mit dem Ziel zu fördern und zu beschäftigen investiert ESF in Bildung, Kompetenzen und lebenslangen Lernen. Die Prioritäten sind Gleichstellung von Frauen und Männern, Aktives Altern und Inklusion, sowie Anpassung an den Wandel, Technische Hilfe und Verringerung des vorzeitigen Schulabbruchs. Der ESF gehört neben dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER), dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) und dem Kohäsionsfonds zu den Struktur- und Investitionsfonds der Europäischen Union (ESI-Fonds).

Dienstag, 10 Dezember 2019 11:30

Leader Transnational Kultur

Als eine gemeinsame Förderinitiative des Bundeskanzleramtes Österreich und des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus hat „Leader Transnational Kultur 2014-2020“ zum Ziel, transnationale Projekte zu entwickeln und internationalen Know-How-Transfer zu unterstützen, sodass „Kultur als Transformationskraft“ wirken kann.

In Österreich können unter anderem folgende kulturelle Aktivitäten stattfinden:

  • Veranstaltungen
  • Netzwerkaufbau und -entwicklung
  • Kulturstrategien, -konzepte und -studien
  • Kunst- und Kulturvermittlung

Mit den ausländischen Partnern können unter anderem folgende Maßnahmen gemeinsam umgesetzt werden:

  • Kooperative Projektentwicklung und -umsetzung
  • Überregionale Vermarktung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Transfer von Good Practice sowie Study Visits
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